20.Januar 2011
Alpenrose
Basilikum – modernes Kraut mit alten Wurzeln
Mit den italienischen Gerichten kam auch das Basilikum in die Schweizer Küche.
Viele italienische Speisen, die heute trendig sind wie Pesto oder Capri-Salat, benötigen Basilikum als Zutat.
Ist Basilikum wirklich italienisch?
Dabei stammt Basilikum ursprünglich vermutlich aus Indien. Von Händlern wurde es weiter verbreitet.
Heute wird es weltweit als Gewürzpflanze und Lieferant von ätherischem Öl angebaut.
Derzeit gehört Basilikum, bot. Ocimum basilicum L. zu den trendigen Kräutern.
Das aromatische-würzige Aroma machte das Pesto alla Genovese zum Dauerbrenner bei den Pastagerichten. Frisches Sommergemüse, vor allen Tomaten, Paprika und Auberginen werden mit Basilikum zu einem Gedicht.
Ebenso beliebt ist Basilikum für Salat- und Kräutersaucen und Gemüse-Rohkost.
Weniger bekannt ist, dass Feinschmecker Basilikum auch für Gemüsesuppen, Linsen- und deftige Bohnen- und Kohleintöpfe verwenden.
Hat Basilikum alte Wurzeln?
Doch das trendige Küchenkraut hat alte Wurzeln. Bereits in der Antike erwähnte Dioskurides in seiner Materia Medica das Basilikum.
Die Römer nutzten es um Blähungen und Vergiftungen zu behandeln, zum Harntreiben und zur Milchbildung.
Auch Hildegard von Bingen beschrieb das Basilikum.
Im Mittelalter wurde es als Heilkraut aber auch zum Schutz und zum Wünschen als Hexenkraut verwendet.
Heute wird es bevorzugt in der Küche als aromatisches Küchengewürz verwendet.
Doch auch seine Heilwirkungen, seine Verwendung zur Bereitung von Parfüms, Badezusätzen und kosmetischen Salben wurden wieder entdeckt.