21.Juli 2009
Alpenrose
Die Alpenrose – ein eingebürgerter Ausländer
Wie entstand die alpine Pflanzenwelt?
Die alpine Flora hat eine wechselhafte Geschichte. Als sich das Urmeer Thetys zurückzog, was vor mehr als 60 Millionen Jahren geschah, entstand im mitteleuropäischen Raum ein subtropisches Klima.
Es entstand eine immergrüne Pflanzenwelt.
Durch eine erneute Klimaveränderung, es wurde kühler, und die Auffaltung der Alpen im frühen Tertiär wurde die subtropische Pflanzenwelt verdrängt.
Die neu entstandenen Gebirgsketten kreierten ein anderes, raueres Klima. Um hier zu überleben, mussten Pflanzen gegen Frost, eine intensive Sonnenbestrahlung und austrocknende Winde gerüstet sein.
Die jungen Alpen wurden besiedelt von Einwanderern der umliegenden Gebirgszüge mit ebenfalls alpinem Klima.
Sie kamen aus den Pyrenäen, den Apennin oder dem Apennin beispielsweise, doch die mitgebrachten Pflanzen stammten teilweise aus zentral- und ostasiatischen Gebieten.
Die Eiszeiten
Prägend für die Flora waren auch die Eiszeiten. Eisströme bewegten sich in den Alpentälern und füllten sie bis in eine Höhe von 2300 m.
Die Pflanzenwelt musste sich, um zu überleben, zurückziehen. In der Folgezeit erfolgte eine Rückwanderung der Flora in vergleichbare oder ehemalige Gebiete.
Durch den Beginn einer neuen Eiszeit, begann wiederum der Rückzug der Flora in wärmere, niedrigere Gebiete. Dieser Wechsel fand ca. zehnmal statt, so schätzen Experten.
Die einzelnen Perioden dauerten jeweils mehrere zehntausend Jahre. Vor 16000 Jahren fand schätzungsweise die letzte Eiszeit statt.
Der Klimawechsel schuf eine veränderte Vegetation. Es entstand eine alpine Mischgesellschaft. Sie beherbergt Pflanzen unterschiedlicher Herkunft und Entstehungsgeschichte.
Woher stammen die Alpenrosen?
Die uns so heimischen Alpenrosen haben ostasiatische Wurzeln. Sie gehören zur Gattung der Rhododendren und der Familie der Erikagewächse (Ericadeae) an.
Heute ist die Gattung der Rhododendren über den ganzen Erdball verbreitet.
Zwei Arten dieser Gattung gibt es in der Schweiz. Dabei handelt es sich um die rostblättrige Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) und die bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum).
Die alpine Flora hat eine wechselhafte Geschichte. Als sich das Urmeer Thetys zurückzog, was vor mehr als 60 Millionen Jahren geschah, entstand im mitteleuropäischen Raum ein subtropisches Klima.
Es entstand eine immergrüne Pflanzenwelt.
Durch eine erneute Klimaveränderung, es wurde kühler, und die Auffaltung der Alpen im frühen Tertiär wurde die subtropische Pflanzenwelt verdrängt.
Die neu entstandenen Gebirgsketten kreierten ein anderes, raueres Klima. Um hier zu überleben, mussten Pflanzen gegen Frost, eine intensive Sonnenbestrahlung und austrocknende Winde gerüstet sein.
Die jungen Alpen wurden besiedelt von Einwanderern der umliegenden Gebirgszüge mit ebenfalls alpinem Klima.
Sie kamen aus den Pyrenäen, den Apennin oder dem Apennin beispielsweise, doch die mitgebrachten Pflanzen stammten teilweise aus zentral- und ostasiatischen Gebieten.
Die Eiszeiten
Prägend für die Flora waren auch die Eiszeiten. Eisströme bewegten sich in den Alpentälern und füllten sie bis in eine Höhe von 2300 m.
Die Pflanzenwelt musste sich, um zu überleben, zurückziehen. In der Folgezeit erfolgte eine Rückwanderung der Flora in vergleichbare oder ehemalige Gebiete.
Durch den Beginn einer neuen Eiszeit, begann wiederum der Rückzug der Flora in wärmere, niedrigere Gebiete. Dieser Wechsel fand ca. zehnmal statt, so schätzen Experten.
Die einzelnen Perioden dauerten jeweils mehrere zehntausend Jahre. Vor 16000 Jahren fand schätzungsweise die letzte Eiszeit statt.
Der Klimawechsel schuf eine veränderte Vegetation. Es entstand eine alpine Mischgesellschaft. Sie beherbergt Pflanzen unterschiedlicher Herkunft und Entstehungsgeschichte.
Woher stammen die Alpenrosen?
Die uns so heimischen Alpenrosen haben ostasiatische Wurzeln. Sie gehören zur Gattung der Rhododendren und der Familie der Erikagewächse (Ericadeae) an.
Heute ist die Gattung der Rhododendren über den ganzen Erdball verbreitet.
Zwei Arten dieser Gattung gibt es in der Schweiz. Dabei handelt es sich um die rostblättrige Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) und die bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum).
