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Die Alpenrose – welche meinen Sie?

Die Alpenrose trägt zur Schönheit der Alpen bei. Liebevoll wird sie oft auch Alpenrausch genannt. Doch es gibt zwei Arten davon. Kennen Sie Beide?
Die Alpenrosen zählen zur Gattung der Rhododendren und der Familie der Erikagewächse (Ericadeae).

Aus dieser Gattung der Rhododendren, die in den unterschiedlichsten ökologischen und klimatischen Zonen gedeihen, gibt es zwei Arten davon in der Schweiz.

Dabei handelt es sich um Alpenrosen. Doch davon gibt es zwei verschiedene Arten.

Zum eines ist es die rostblättrige Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) und ihre Verwandte die bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum).

Wie unterscheidet man die beiden Arten von Alpenrosen?

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Die beiden Arten von Alpenrosen haben unterschiedliche Vorlieben, was den Boden betrifft. Die rostblättrige Alpenrose bevorzugt sauren Boden, während die bewimperte Alpenrose Kalkboden wählt.

Schnell zu unterscheiden sind sie durch die rostrote Blattunterseite der Rostblättrigen Alpenrose sowie durch den leicht behaarten Blattrand der bewimperten Alpenrose.

Die bewimperte Alpenrose

Die bewimperte Alpenrose wächst nur auf Kalkboden und findet sich in den Ostalpen.

Schwerpunkte hier sind wiederum die südlichen Kalkalpen, die Teile von Österreich, Slowenien und Italien durchziehen, sowie die nördlichen Kalkalpen, die Teile von Österreich und Deutschland durchziehen sowie an die Schweiz angrenzen.

In den Zentralalpen findet sich die bewimperte Alpenrose nur stellenweise. Ausserhalb dieses natürlichen Verbreitungsgebietes ist sie kaum eingebürgert, obgleich sie angepflanzt wird.

Die rostblättrige Alpenrose

Anders als ihre Schwester hat die rostblättrige Alpenrose ihre natürlichen Verbreitungsgebiete im Zentrum der Alpen, genauer in den silikatischen Zentralalpen und kommt nur sehr verstreut in den Regionen der Kalkalpen vor.

Verbreitet ist sie ebenfalls in den Pyrenäen, dem Jura, dem Apennin, den Karpaten und auf dem Balkan.

Sie wächst auf sauren Boden und findet sich somit in bodensauren Nadelwäldern, Krummholzgebüschen und Zwergstrauchheiden auf einer Höhe zwischen 500 und 2800 m über dem Meer.