14.April 2011
Alpenrose
Kann man gute Laune essen?
Kann essen den Liebeskummer vertreiben?
Sicherlich kann Essen nicht den Liebeskummer oder den Ärger mit dem Partner oder Chef vertreiben.
Bestimmte Botenstoffe können jedoch dazu verhelfen, dass in frustrierenden Momenten, bei Kummer und Stress unsere Laune nicht ganz in den Keller absinkt.
Das liegt daran, dass Gefühle im Gehirn entstehen. Das wird durch bestimmte Neurotransmitter, auch Botenstoffe genannt, gesteuert, die in der Nahrung stecken.
Wie heissen die „Glücksboten“?
In erster Linie sind das die Neurotransmitter Serotonin und Dopamin.
Die Wirkung von Dopamin ähnelt der von Drogen. Es werden Endorphine freigesetzt, die Schmerzen abmildern, Hochgefühle bis zur Euphorie auslösen können.
Serotonin ist auch unter der Bezeichnung „Glückshormon“ bekannt. Und wehe wenn der Serotoninspiegel im Gehirn niedrig ist, dann werden wir anfälliger für Frust und Stimmungstiefs.
Üblicherweise liegt der Level des Serotonins auch sehr hoch und wir sind im Allgemeinen optimistisch und fühlen uns wohl.
Einen Geschmack dafür, wie es ist, wenn der Serotoninspiegel sinkt, bekommen wir in der dunklen Jahreszeit oder an regnerischen Tagen zu spüren, denn die Produktion von Serotonin hängt auch mit der Lichtintensität und den täglichen Sonnenstunden zusammen.
Für die Highlights in unserem Gefühlsleben sind also Botenstoffe verantwortlich.
Der Serotoninspiegel kann man aber auch durch gezielte Ernährung angekurbelt werden.
Dazu braucht unser Körper einen wichtigen Baustein um Serotonin zu bilden: das Tryptophan.
Es muss nicht immer Schokolade sein!
Tryptophan steckt in ganz alltäglichen Lebensmitteln wie Fisch, Käse, Nüsse, Fleisch Getreide, Eier und Hülsenfrüchten.
Die Hitliste der tryptophanhaltigen Lebensmittel führt Parmesan bei den Käsesorten vor Emmentaler, Edamer und Camembert an.
Bei den Nüssen und Samen sind Cashewkerne, Weizenkeime, Erdnüsse, Sonnenblmenkerne und Sesamsamen besonders reich an Tryptophan.
Sojabohnen rangieren an dritter Stelle im Tryptophangehalt, Fleisch (im Durchschnitt) an zehnter.
Unter den 20 trytophanhaltigsten Lebensmitteln befinden sich zudem noch Steinpilze, Grüne Bohnen Kichererbsen und Linsen.
Noch mehr gute Laune?
Um die Verwertung des Trytophans zu steigern, sollte der der Glücksbaustein mit Kohlenhydraten aufgenommen werden. Da darf es dann wirklich ein Stück Schokolade oder der Zucker im Kaffee sein.
Sicherlich kann Essen nicht den Liebeskummer oder den Ärger mit dem Partner oder Chef vertreiben.
Bestimmte Botenstoffe können jedoch dazu verhelfen, dass in frustrierenden Momenten, bei Kummer und Stress unsere Laune nicht ganz in den Keller absinkt.
Das liegt daran, dass Gefühle im Gehirn entstehen. Das wird durch bestimmte Neurotransmitter, auch Botenstoffe genannt, gesteuert, die in der Nahrung stecken.
Wie heissen die „Glücksboten“?
In erster Linie sind das die Neurotransmitter Serotonin und Dopamin.
Die Wirkung von Dopamin ähnelt der von Drogen. Es werden Endorphine freigesetzt, die Schmerzen abmildern, Hochgefühle bis zur Euphorie auslösen können.
Serotonin ist auch unter der Bezeichnung „Glückshormon“ bekannt. Und wehe wenn der Serotoninspiegel im Gehirn niedrig ist, dann werden wir anfälliger für Frust und Stimmungstiefs.
Üblicherweise liegt der Level des Serotonins auch sehr hoch und wir sind im Allgemeinen optimistisch und fühlen uns wohl.
Einen Geschmack dafür, wie es ist, wenn der Serotoninspiegel sinkt, bekommen wir in der dunklen Jahreszeit oder an regnerischen Tagen zu spüren, denn die Produktion von Serotonin hängt auch mit der Lichtintensität und den täglichen Sonnenstunden zusammen.
Für die Highlights in unserem Gefühlsleben sind also Botenstoffe verantwortlich.
Der Serotoninspiegel kann man aber auch durch gezielte Ernährung angekurbelt werden.
Dazu braucht unser Körper einen wichtigen Baustein um Serotonin zu bilden: das Tryptophan.
Es muss nicht immer Schokolade sein!
Tryptophan steckt in ganz alltäglichen Lebensmitteln wie Fisch, Käse, Nüsse, Fleisch Getreide, Eier und Hülsenfrüchten.
Die Hitliste der tryptophanhaltigen Lebensmittel führt Parmesan bei den Käsesorten vor Emmentaler, Edamer und Camembert an.
Bei den Nüssen und Samen sind Cashewkerne, Weizenkeime, Erdnüsse, Sonnenblmenkerne und Sesamsamen besonders reich an Tryptophan.
Sojabohnen rangieren an dritter Stelle im Tryptophangehalt, Fleisch (im Durchschnitt) an zehnter.
Unter den 20 trytophanhaltigsten Lebensmitteln befinden sich zudem noch Steinpilze, Grüne Bohnen Kichererbsen und Linsen.
Noch mehr gute Laune?
Um die Verwertung des Trytophans zu steigern, sollte der der Glücksbaustein mit Kohlenhydraten aufgenommen werden. Da darf es dann wirklich ein Stück Schokolade oder der Zucker im Kaffee sein.
