mediamind.ch - Mind Food and News

Was sind Lagerbiere?

Bestellt man in Deutschland ein Lagerbier, dann bittet man um ein „Helles“ oder um ein „Pils“. Dann weiss der Wirt, was gemeint ist. In anderen Ländern ist der Begriff Lager oder Lagerbier für diese Art von Bier geläufiger. Was aber fällt in die Kategorie Lagerbiere?
Unter die Bezeichnung Lagerbiere fallen untergärige Biere, die mit Hefe vergoren werden, kühle Temperaturen benötigen und zur Kaltreife bei fast Null Grad in Tanks oder Fässern gelagert werden.

Daher rührt auch der Begriff Lagerbier, da es im Gegensatz zum Ale, gelagert werden muss.

Lagerbier oder Ale?

In Deutschland entfallen zwei Drittel des Bierausschankes an die Biersorte Pils, die zu den Lagerbieren zählt.

Pils zählt ausserhalb der südlichen, deutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg zu den meist gebrauten Biersorten, das sich schnell an die Spitze der Biersorten gesetzt hat.

Denn das Pils ist mit seinen 160 Jahren eine recht junge Biersorte, bedenkt man, dass Bier bereits eine 4000-jährige Geschichte hat.

Die Biersorte Pils

Die Bezeichnung „Pils“ oder „Pilsener“ ist keine Herkunftsbezeichnung mehr. Pils ist heute eine Biersorte.

Es steht für ein helles, klares, hopfenbetontes Bier. Die Biersorten Pils oder Pilsener zählen zum so genannten „Vollbier“.

Damit bezeichnet man in Deutschland ein Bier mit einem Stammwürzegehalt von 11 bis unter 16 %.

Das Pilsener zeichnet sich durch eine ausgeprägte, so genannte feinherbe Hopfenbittere aus, die vom Braumeister in Bittereinheiten eingeteilt wird. Die Ergänzung durch reichlich, feinen Aromahopfen verleihen dem Pils seinen einzigartigen Geschmack, der als Hopfenblume bezeichnet wird.

Sein Alkoholgehlat beträgt ca. 5 %.

Wie schmecken Lagerbiere?

Ähnlich wie das bekannteste Lagerbier, das Pils, schmecken auch andere Lagerbiere sehr kräftig.

In Deutschland verwendete man den Begriff „Lagerbiere“ bis zum Ende des 19. Jahrhunderts für alle untergärigen Vollbiere, mit dem typischen Stammwürzgehalt zwischen 11 und 14 %.

In England und in anderen Ländern hat sich dieser Ausdruck „Lagerbiere“ bis heute erhalten. Die Biere haben einen Alkoholgehalt von ca. 5 %.

In Deutschland und der Schweiz begann man mit der Bezeichnung „Lagerbier“ zu differenzieren.

Heute fallen unter den Begriff Lagerbiere, Biere mit einer Stammwürze unter 12,5 %, die zudem wenig gehopft werden und sich dadurch vom Pilsener abgrenzen.

Lagerbiere zeichnen sich durch eine hellgelbe Farbe und einen leicht süssen Geschmack aus.

Biere, die heute in der Schweiz und Deutschland als Lagerbiere bezeichnet werden, haben einen Alkoholgehalt von ca. 5 %.

Sie gehören zu den figurfreundlichen Bieren, da sie nur ca. 45 Kalorien auf 1 Liter besitzen.