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Naturkatastrophen im Jahr 2009 auf dem niedrigsten Stand seit 10 Jahren

Die Zahl der Naturkatastrophen ist im Jahr 2009 auf den niedrigsten Punkt seit zehn Jahren gesunken. Nach vorläufigen Zahlen der Vereinten Nationen, gab es 245 Katastrophen was weit unter dem Stand seit 10 Jahren ist.

Naturkatastrophen, egal wie viele es sind, kosten Menschenleben und haben wirtschaftliche Auswirkungen.

Die UN International Strategy for Disaster Reduction (UNISDR) sagte, dass dabei 8'919 Menschen ihr Leben verloren haben und von den Ereignissen wurden 58 Millionen Menschen betroffen.

Die Kosten der Schäden wurden auf $ 19 Milliarden geschätzt.

Wetter-Katastrophen, die geologische Ereignisse wie Erdbeben und Vulkane ausschliessen, wurden für den Löwenanteil der Verluste verantwortlich gemacht.

Rund 7'000 von den insgesamt 8'919 Todesopfern gab es aufgrund von Wetter-Ereignissen. Ebenso waren 15 Milliarden der 19 Milliarden Dollar Schäden wetterbedingt.

Margareta Wahlström, Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen der UNISDR sagte: " Die Statistik zeigt in diesem Jahr niedrigere Zahlen im Vergleich zu den Vorjahren, das ist die gute Nachricht.

In der Zukunft werden aber mehr Menschen von extremen Wetterereignissen betroffen werden, da mehr als die Hälfte der Bevölkerung der Welt in stark belasteten Küstenregionen lebt. "

Nach Angaben der International Disaster Database, waren Erdbeben, Taifune und Überschwemmungen verantwortlich für die grössten Verluste.

30. September 2009 - Indonesien, Erdbeben, 1117 getötet, $ 233 Mio Schäden
Juli 2009 - Indien, Überschwemmung, getötet 992,
3. Oktober 2009 - Philippinen, Typhoon "Pepeng" (Parma), 470 getötet, $ 223 Mio  Schäden
28. September 2009 - Philippinen, Tropischer Sturm "Ondoy" (Ketsana), 391 getötet, 233 $ Schäden
6. April 2009 - Italien, Erdbeben, 295 getötet, 2,5 Milliarden Dollar Schäden.

Zwar gab es Schwankungen von Jahr zu Jahr, es gab aber keinen zunehmenden Trend bei Katastrophen im Laufe des Jahrzehnts. Wie kürzlich berichtet, ist die Zyklon-Aktivität in einem 30-Jahre-Tief.

Diese Statistiken laufen gegen die Theorie, dass die Klimaveränderung von Menschen gemacht ist.

The International Strategy for Disaster Reduction