03.Mai 2010
Davos2006
Treibhausgas wird durch riesige Methanquelle in die Atmosphäre gepumpt
Aus dem Meeresboden unter dem ostsibirischen Meer strömt mehr Methan aus, als bisher angenommen.
Etwa acht Millionen Tonnen Kohlenstoff in Form von Methan gelangen pro Jahr aus dem Meer in die Atmosphäre, so der Bericht einer internationalen Forschergruppe der Universität von Alaska in Fairbanks, veröffentlicht im Fachjournal „Science“.
Bisher wurde angenommen, dass diese Menge Methan im gesamten Ozean freigesetzt wird. In die aktuellen Klimamodelle muss diese Methanquelle darum einbezogen werden.
Zwischen 2003 und 2008 wurden mehr als 5.000 Proben aus dem Seewasser, Luft und See-Eis über dem ostsibirischen Schelf von der Forschergruppe gesammelt.
Den Proben nach zu schliessen sind mehr als die Hälfte des Oberflächenwassers sowie 80 Prozent des Tiefenwassers mit Methan angereichert.
An einzelnen Stellen ist die Konzentration bis zu 1.400-mal höher als eine vergleichbare Hintergrundkonzentration.
Hohe Werte wurden in der Luft über der betroffenen Meeresregion wie im winterlichen See-Eis gefunden.
Damit wird nachgewiesen, dass sich das Methan im Wasser löst und auch in die Atmosphäre gelangt.
Was ist Methan?
Methan ist ein Treibhausgas. Es ist mehr als 30 Mal stärker als Kohlendioxid.
Auf etwa 440 Millionen Tonnen Kohlenstoff in Form von Methan belaufen sich die weltweiten, jährlichen Emissionen.
Obgleich die entdeckte Methanquelle im ostsibirischen Meer sich gering ausnimmt, muss sie aufgrund der globalen Erwärmung beobachtet werden.
Auch wenn die derzeitige Menge klein ist, ist die dortige Region, Teil des ostsibirischen Schelfs mit mehr als zwei Millionen Quadratkilometern dreimal so gross, wie die sibirischen Feuchtgebiete, die derzeit als Hauptquelle von Methan auf der Nordhalbkugel gelten.
Kreislauf beobachten
Die neu registrierte Methanquelle muss beobachtet werden, denn aufgrund der Erderwärmung könnte mehr Methan ausströmen.
Das ausgeströmte Methan könnte die Erderwärmung beschleunigen, die wiederum den Permafrost-Boden auftaut, der verantwortlich für die Freisetzung von Methan ist.
Damit könnte ein unglücklicher Kreislauf entstehen.
Etwa acht Millionen Tonnen Kohlenstoff in Form von Methan gelangen pro Jahr aus dem Meer in die Atmosphäre, so der Bericht einer internationalen Forschergruppe der Universität von Alaska in Fairbanks, veröffentlicht im Fachjournal „Science“.
Bisher wurde angenommen, dass diese Menge Methan im gesamten Ozean freigesetzt wird. In die aktuellen Klimamodelle muss diese Methanquelle darum einbezogen werden.
Zwischen 2003 und 2008 wurden mehr als 5.000 Proben aus dem Seewasser, Luft und See-Eis über dem ostsibirischen Schelf von der Forschergruppe gesammelt.
Den Proben nach zu schliessen sind mehr als die Hälfte des Oberflächenwassers sowie 80 Prozent des Tiefenwassers mit Methan angereichert.
An einzelnen Stellen ist die Konzentration bis zu 1.400-mal höher als eine vergleichbare Hintergrundkonzentration.
Hohe Werte wurden in der Luft über der betroffenen Meeresregion wie im winterlichen See-Eis gefunden.
Damit wird nachgewiesen, dass sich das Methan im Wasser löst und auch in die Atmosphäre gelangt.
Was ist Methan?
Methan ist ein Treibhausgas. Es ist mehr als 30 Mal stärker als Kohlendioxid.
Auf etwa 440 Millionen Tonnen Kohlenstoff in Form von Methan belaufen sich die weltweiten, jährlichen Emissionen.
Obgleich die entdeckte Methanquelle im ostsibirischen Meer sich gering ausnimmt, muss sie aufgrund der globalen Erwärmung beobachtet werden.
Auch wenn die derzeitige Menge klein ist, ist die dortige Region, Teil des ostsibirischen Schelfs mit mehr als zwei Millionen Quadratkilometern dreimal so gross, wie die sibirischen Feuchtgebiete, die derzeit als Hauptquelle von Methan auf der Nordhalbkugel gelten.
Kreislauf beobachten
Die neu registrierte Methanquelle muss beobachtet werden, denn aufgrund der Erderwärmung könnte mehr Methan ausströmen.
Das ausgeströmte Methan könnte die Erderwärmung beschleunigen, die wiederum den Permafrost-Boden auftaut, der verantwortlich für die Freisetzung von Methan ist.
Damit könnte ein unglücklicher Kreislauf entstehen.