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Brauchen wir europäische Studien?

Die europäische Wirtschaftsstruktur verändert sich, Anforderungen an Führungskräfte und Wirtschaftstreibende nehmen zu. Die europäischen Märkte gleichen sich zunehmend an, doch es geht um mehr Komplexität.
Warum brauchen wir europäische Studien?

Klassische Managementwerkzeuge stossen auf Hindernisse, denn die meist auf den nationalen Markt ausgelegten Mittel, stossen auf dem europäischen Markt auf soziokulturelle Barrieren.

Es geht um die feinen, kulturellen Unterschiede der einzelnen Länder, es geht darum wirtschaftliche Basics zu adaptieren, einen Transfer zu schaffen.

Europa braucht ein interkulturelles Management, d. h. kompetente Spezialisten, die durch europäische Studiengänge sich professionell ausbilden und vorbereiten können auf ein interkulturelles Arbeiten in Europa.

Brauchen Studiengänge einen Europabezug?

Immer mehr Universitäten in Europa bereiten sich längst darauf vor. Ein wichtiges Element sind Beruf begleitende, europäische Studien.

Es geht darum in und mit Europa zu arbeiten.

Das beinhaltet Wissen zum Europarecht wie auch zur europäischen und internationalen Politik und Wirtschaft. Das ist zunehmend wichtig für eine internationale Karriere:  Europabezug.

Neben den Basics europäischer und internationaler Wirtschaftsbeziehungen geht es auch um Konfliktbewältigung, als Teil des interkulturellen Managements.

Fremdsprachen als Teil europäischer Studien


Neben dem Wissen um die Gepflogenheiten und dem Umgangston einer anderen Kultur sind Sprachen von unschätzbarem Wert.

Europa ist ein Fleckenteppich an Kulturen und somit auch an Sprachen.

Um kommunizieren zu können, greift man heute in Politik und Wirtschaft zu Englisch.

Europäische Studiengänge werden heute bereits bis zu 90 % in englischer Sprache unterrichtet.

Wenn auch die Business-Sprache Englisch unumgänglich ist, so sind Sprachstudien anderer europäischer Sprachen wertvoll für Geschäftsbeziehungen.

Denn wer die Landessprache eines Geschäftspartners nur ansatzweise spricht, zeigt Interesse für Land und Kultur.

Ein kleiner Small-Talk in der Landessprache hat schon mehr Entscheidungen und Verhandlungen positiv beeinflusst als Wirtschaftsenglisch.