10.November 2010
Europäische Studien
Tagung zum Industriestandort Schweiz in Europa und in der Welt
Vor Kurzem fand im Europa Forum Luzern eine Tagung zum Industriestandort Schweiz in Europa und der Welt statt. Dabei gab es verschiedene Referate zum Thema Bildung, Forschung und Innovation.
Was sind die Standortqualitäten der Schweiz?
Die Schweiz zählt bekanntlich eher zu den Rohstoff armen Ländern. Es gilt die kognitiven Leistungen des Industriestandort Schweiz zu fördern, wie es bereits seit Generationen geschieht.
Die Basis dafür ist die Förderung der Bildung, ab der Grundschule.
Im Vergleich mit anderen europäischen oder internationalen Bildungssystemen zeigt sich, dass sich das duale Bildungssystem der Schweiz bewährt hat.
Aus einem Netz aus Bildung, Wissenschaft und Innovation werden viele Schweizer Spitzenkräfte hervorgebracht.
Der Wirtschaftsstandort Schweiz hat sich eine Spitzenposition erworben, die es zu festigen gilt.
Das bedeutet den Blick nach vorne, Verständnis und Kompetenzen um mit der Welt von morgen kommunizieren zu können.
Gibt es einen Fachkräftemangel in der Schweiz?
Trotz der zukunftsgerichteten Bildungssysteme, die Türen öffnen um talentierte Köpfe auf dem inländischen Markt zu fördern, ist auch in der Schweiz ein Fachkräftemangel spürbar.
Es reicht nicht mehr, nur den eigenen Nachwuchs zu fördern.
Das kritische Thema zu vieler Auslandsstudenten wird heute zunehmend toleranter gesehen, da auch die Schweiz, ähnlich wie andere europäische Industriestaaten auf ausländische Fachkräfte angewiesen ist.
Als attraktiver Studienplatz hat die Schweiz eine grosse Chance so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, indem Studenten nach einem erfolgreichen Abschluss auch in der Schweiz beschäftigt werden.
Ein weiterer Vorteil der Schweiz ist seine Vielsprachigkeit, die im internationalen Wettbewerb um helle Köpfe dadurch einen immensen Vorsprung hat.
http://www.europa-forum-luzern.ch/index/aktuell.htm