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Faschingskostüme selbst gemacht

Kaum ist das Weihnachtsfest vorbei, kommt die Faschings- bzw. Fasnachtszeit. Wer gerne auf Faschingsbälle geht oder im Rheinland wohnt, kommt um eine Verkleidung nicht herum. Je nach Region und Faschingslust kommt es zur totalen Verwandlung oder man ist mit der roten Pappnase bereits ausstaffiert.

Zahlreiche Kostümverleihe werben bereits vor dem Weihnachtsfest. In wahren Fundgruben kann man seine Kinderträume wahr werden lassen.

Gewänder von Prinzessinnen und Hoffräuleins, böse Hexen – alles ist möglich. Auch für den Herrn gibt es ungeahnte Verwandlungsmöglichkeiten.

Wem dies zuviel des Guten ist, der greift selbst zu Nadel und Zwirn.

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In Modeillustrierten und auch über das Internet zu beziehen sind Kleiderschnitte für jedes Kostüm. Vorteil ist neben den Kosten, dass man die Schnittvorlagen individuell verändern kann.

Als dritte Möglichkeit zaubert man mit Kreativität und Phantasie ein Faschingskostüm.

In der Regel dient ein ausgedientes Bettlaken, dass eingefärbt wird. Grün eingefärbt, eignet es sich für den Meeresgott Neptun ebenso wie für eine Meereshexe.

Entweder in zwei Teile geteilt, an den Schultern geknotet und längs einfach zusammengenäht oder über die Schulter geworfen und einem Gürtel für die Taille.

Glimmer und Glitter peppen die Tücher auf. Plastikfische aus dem Kinderzimmer oder selbstgemachte aus Karton runden das Kostüm ab.

Ähnlich funktionieren Verkleidungen für eine Chinesin in gelb. Mit Wasserfarben verziert wird das Laken ein ägyptisches oder indianisches Gewand.

Es muss nicht perfekt sein, schliesslich ist es ja Karneval. Ein bisschen Farbe für das Gesicht und für die Haare machen sie zum Faschingsschlager.

Wem auch das noch zu viel ist, der sollte sich ein dunkles Sweat-shirt suchen.

Mit ein bisschen Russ im Gesicht und der Stirnlampe aus dem Werkzeugkoffer werden sie zu einem Bergwerkskumpel für die Faschingszeit.