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Energy & Food Security

Nahrung und Energie war der Fokus des  6. Bonn Dialogues welcher am 10. November 2009  in den Räumlichkeiten der Deutschen Welle stattfand.Seit 2006 findet zweimal jährlich die etablierte Veranstaltungsreihe „Bonn Dialogues“ statt.
Die Reihe fokussiert sich auf substanzielle Probleme, welche mit den von Menschen ausgelösten Veränderungen der Umwelt in Zusammenhang stehen.

Es sind Themen wie Klima, Wasser, Energie und Nahrung, welche in einem interdisziplinären Ansatz unter die Lupe genommen werden.

Der Fokus des 6. Bonn Dialogues lag auf Nahrung und Energie.

Alle Menschen benötigen jeden Tag Energie in Form von Nahrungsstoffen.

Doch das ist nicht alles, denn man benötigt weitaus mehr an Energieversorgung, wie beispielsweise Benzin, Erdgas und Kohle.

In der Zukunft werden sowohl Nahrung als auch der Energiefaktor eine grosse Rolle spielen.

Ein Ziel ist es,  den Anteil der auf der Welt hungernden Menschen zwischen 1990 und 2015 zu halbieren.

Dabei soll auch die Klimakonferenz im Dezember helfen, wo verhandelt wird die Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren und die Abhängigkeit von fossilem Brennstoff rigoros zu reduzieren.

An der Veranstaltung nahmen folgende Experten teil: Neville Gertze, Botschafter der Republik Namibia; Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe; Prof. Gernot Klepper, Leiter der Forschungsabteilung „Umwelt- und Ressourcenökonomie“ am Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel.

Es wurden folgenden Fragen erörtert:

1. In welchem Umfang kann Erdgas zu einer umweltbewussteren Zukunft beitragen?

2. Was wäre der höchstmögliche Beitrag den Erdgas zur globalen Energieversorgung beitragen könnte, im Hinblick auf andere erneuerbare Energiequellen?

3. Ist die Erdgas und/oder die Erdgas Produktion tatsächlich eine Gefahr für die Nahrungmittelsicherheit?

4. Werden ausgedehnte Landgebiete demnächst für  Bio-Getreidefelder umgenutzt?

5. Ist ein Wiedernutzbar machen von Qualitativ geringerem Land durch Bio-Getreidefelder möglich?

6. Müssen nachhaltige Standards für die Produktion von Erdgas einführt werden?

7. Ist es Möglich, dass Bioenergie im Hinblick auf dezentralisierte Energieversorgung effizient ist?

Die Organisatoren des Bonn Dialogue sind: International Human Dimensions Programme on Global Environmental Change (IHDP), United Nations University Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS) und Deutschen Komitee für Katastrophenvorsorge (DKKV).