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Gentechnisch veränderte Kartoffel Amflora genehmigt

Vor Kurzen hat die EU-Kommission die gentechnisch veränderte Stärkekartoffel Amflora zugelassen. Schon jetzt sehen Kritiker dies als schweren Fehler und eine Gefährdung der Nahrungsmittelsicherheit.
Seit 1998 ist die Kartoffel Amflora die erste genmanipulierte Pflanze, die in der EU zugelassen wurde.

Schon jetzt regt sich Kritik der überflüssigen Kartoffel und der Gesundheitsgefahren. Zudem wurde in der Kartoffel ein Antibiotika-Resstenz-Gen eingebaut.

Besteht Nachfrage nach der Gen-Kartoffel?

Viele grosse Hersteller von Stärke beabsichtigen nicht die Gen-Kartoffel anzubauen, da die Stärke aus Gen-Kartoffeln überwiegend abgelehnt wird.

Eine Alternative zu Amflora sind klassisch gezüchtete Kartoffeln mit einem hohen Wert an Amylopektin.

Die Verwendung der Gen-Kartoffel ist nicht als Lebensmittel oder tierisches Futtermittel vorgesehen.

Obgleich sie für technische Anwendungen in der Papier-, Garn- oder Klebstoffindustrie vorgesehen ist, wird sie von Verbrauchern, Landwirten und Lebensmittelherstellern abgelehnt.

Amflora ist offensichtlich gesellschaftlich unerwünscht und sie birgt erhebliche Risiken.

Anhand einer Umfrage sind in Deutschland 77 % für ein Verbot der Gen-Kartoffel.

Die Behauptung, dass die Gen-Karoffel nicht für Lebensmittel verwendet wird, ist nicht ganz richtig.

Sie darf zur Tierfütterung und bis zu einem Verschmutzungsgrad von 0,9 Prozent auch für Lebensmittel verwendet werden.

Erfahrungsgemäss, so Greenpeace, gelangen Gen-Kartoffeln, dort wo sie angebaut werden, über kurz oder lang auch in die Nahrungsmittel.

Zudem wird durch das Antibiotika-Resistenz-Gen in der Gen-Knolle vermutet, dass die Wirksamkeit von Antibiotika verringert werden kann.

Damit würde die Behandlung multiresistenter Tuberkolose massiv erschwert werden.