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Wasserresourcen und Fleischproduktion

Bei der Suche nach den grössten Energiefressern werden Sie sicher erstaunt sein, dass auch ein Beefsteak grosse Energiemengen zur Herstellung benötigt. Wie viel Wasser benötigt ein Beefsteak?
Neben dem Stromverbrauch spielt auch der Wasserbrauch eine immer wichtigere Rolle. Denn das köstliche Nass ist wertvoll.

Ohne gross nachzudenken nutzen wir es zum Duschen, Zähne reinigen, zum Trinken und für den Hausputz.

Pro Mensch und Tag schätzt die Unesco, dass 20 bis 50 Liter zum Überleben notwendig sind.

In europäischen Ländern wird jedoch weit mehr Wasser verbraucht. In der Schweiz sind es ca. 160 Liter Trinkwasser pro Tag und Person.

Eine Studie der Water Footprint Network der holländischen Universität Twente zeigt, dass der tatsächliche Verbrauch jedoch weit höher liegt.

Denn wir verbrauchen zwar durch Trinken und Reinigung Wasser, doch auch durch die Herstellung von Gütern und vor allen für die Herstellung von Lebensmitteln werden immense Mengen von Wasser benötigt.

Gibt es einen Wasserverbrauch von Gütern?

Die Berechnung, wie viel Wasser die Herstellung eines Kilo Zuckers beispielsweise braucht ist nicht ganz einfach aber möglich.

Denn nimmt man die Berechnung sehr genau, dann wird die Wassermenge berücksichtigt, die auf das benötigte Feld regnet.

Es muss aber auch die verdunstete Wassermenge berücksichtigt werden, wie auch die Menge Wasser, die durch Düngemittel etwa belastet wird und nicht mehr zum Trinken verwendet werden kann.

Besonders Lebensmittel schlagen mit einem hohen Wasserverbrauch zu Buche. Auch innerhalb der Lebensmittel gibt es beträchtliche Unterschiede.

Geht es um eine Reduzierung des Wasserverbrauchs, dann könnte mit dem Konsum von bestimmten Lebensmitteln jongliert werden.

Während für die Produktion eines Kilogramms Äpfel rund 700 Liter Wasser benötigt werden, sind für ein Kilogramm Käse bereits 5′000 Liter notwendig.

Den traurigen Rekord im Wasserverbrauch mit 16’790 Liter pro Kilogramm hält das Rindfleisch.

Der hohe Verbrauch setzt sich aus der Produktion von Getreide und Gras als Futtermittel, wie auch aus der Tierhaltung und der Schlachtung zusammen.

Geht es um Energie- sprich um einen sparsamen Wasserverbrauch, dann muss auch die tägliche Ernährung berücksichtigt werden.

Gegenwärtig wird über ein Label für wasserintensive Produkte diskutiert.

Hilfreich ist bereits, den Verzehr von Rindfleisch zu reduzieren und öfter einen vegetarischen Tag einzulegen.