17.Juni 2009
Fycup
Die Geschichte der Islandpferde
Politische Gründe bewogen verschiedene Wikingerstämme auszuwandern.
Die Wahl fiel auf eine bereits entdeckte Insel, die trotz kalten Wintern auch mit saftigen Wiesen beschrieben wurde. Ab 874 begann die erste Einwanderungswelle nach Island.
Pferde für ein unwirtliches Land
Die Wikingerfamilien brachten auch ihre Pferde mit. Und das war gut so, denn ohne diese hätten sie die Insel nicht bewirtschaften können.
Um die Insel nicht durch zu viele Pferde zu überweiden, und um keine Pferdeseuchen vom Kontinent her einzuschleppen, wurde bald im demokratischen Parlament, dem Althing ein Verbot für die Einfuhr von Pferden beschlossen.
Dadurch wurden die mitgebrachten nordischen Pferde weiter gezüchtet. Heute kann man sagen, das hier die Geschichte durch die 1000jährige Reinzucht des Islandpferdes entstand.
Vom Lastentier zum Grubenpferd
Die raue, aber einzigartige Natur Islands und sein Klima forderten aber stärkten auch die Entwicklung der Islandpferde.
Die Islandpferde überstanden Hungersnöte und entwickelten sich zu ausdauernden, prächtigen, mutigen, geduldigen und freundlichen Pferden.
Durch den schlimmen Vulkanausbruch auf der Insel im Jahre 1783 wurden ¾ aller Islandpferde getötet.
Sie starben an Weidevergiftungen durch den Ascheregen. Der damalige Bestand von 32.000 sank auf ganze 8.500 Islandpferde.
Aktuell gibt es auf der Insel wieder einen Bestand von 100.00 Pferden.
Die Pferde waren lange Zeit das einzige Fortbewegungsmittel auf der Insel.
Im 19. Jahrhundert mit der Industrialisierung, die auch auf die Island überschwappte wurden die Islandpferde zu Arbeitstieren für die Industrie degradiert.
Ihr Wert und ihre Bedeutung sanken für kurze Zeit.
Sie mussten schwere Lasten wie Eis für die Fischdampfer schleppen.
Zu Tausenden wurden sie aufgrund ihrer Eigenschaften als kräftiges und gutmütiges Pferd ins Ausland verschifft, wo viele als Grubenpferde in Kohleminen erblindeten oder an Erschöpfung starben.
Jährlich wurden damals ca. 3000 Islandpferde nach England transportiert, wo sie in Kohlebergwerken zu Grunde gingen.
Mit der Gründung der isländischen Republik Mitte des vergangenen Jahrhunderts kamen die Islandpferde wieder auf den Kontinent.
Eine der grössten Lieferungen ging 1946 nach Polen, wo 1’200 Pferd die dortige Kleinpferdezucht verbessern sollten.
Die Bedeutung der Islandpferde stieg wieder auf der Insel selbst aber auch auf dem europäischen Kontinent.
Wenig später machten die deutschen Filme „Immenhof“ die damals als Islandponys genannten Pferde auch in Deutschland und Österreich berühmt und begehrt.
Sie wurden zunehmend als Reittier geschätzt.
Heute findet sich nicht nur auf dem europäischen Kontinent sondern auch in Nordamerika u.a. eine grossse Schar an Freunden und Fans der Islandpferde.
Die kleinen Wikingerpferde finden heute wieder die Anerkennung, die dieses widerstandsfähige, liebenswerte Pferd verdient.
Die Wahl fiel auf eine bereits entdeckte Insel, die trotz kalten Wintern auch mit saftigen Wiesen beschrieben wurde. Ab 874 begann die erste Einwanderungswelle nach Island.
Pferde für ein unwirtliches Land
Die Wikingerfamilien brachten auch ihre Pferde mit. Und das war gut so, denn ohne diese hätten sie die Insel nicht bewirtschaften können.
Um die Insel nicht durch zu viele Pferde zu überweiden, und um keine Pferdeseuchen vom Kontinent her einzuschleppen, wurde bald im demokratischen Parlament, dem Althing ein Verbot für die Einfuhr von Pferden beschlossen.
Dadurch wurden die mitgebrachten nordischen Pferde weiter gezüchtet. Heute kann man sagen, das hier die Geschichte durch die 1000jährige Reinzucht des Islandpferdes entstand.
Vom Lastentier zum Grubenpferd
Die raue, aber einzigartige Natur Islands und sein Klima forderten aber stärkten auch die Entwicklung der Islandpferde.
Die Islandpferde überstanden Hungersnöte und entwickelten sich zu ausdauernden, prächtigen, mutigen, geduldigen und freundlichen Pferden.
Durch den schlimmen Vulkanausbruch auf der Insel im Jahre 1783 wurden ¾ aller Islandpferde getötet.
Sie starben an Weidevergiftungen durch den Ascheregen. Der damalige Bestand von 32.000 sank auf ganze 8.500 Islandpferde.
Aktuell gibt es auf der Insel wieder einen Bestand von 100.00 Pferden.
Die Pferde waren lange Zeit das einzige Fortbewegungsmittel auf der Insel.
Im 19. Jahrhundert mit der Industrialisierung, die auch auf die Island überschwappte wurden die Islandpferde zu Arbeitstieren für die Industrie degradiert.
Ihr Wert und ihre Bedeutung sanken für kurze Zeit.
Sie mussten schwere Lasten wie Eis für die Fischdampfer schleppen.
Zu Tausenden wurden sie aufgrund ihrer Eigenschaften als kräftiges und gutmütiges Pferd ins Ausland verschifft, wo viele als Grubenpferde in Kohleminen erblindeten oder an Erschöpfung starben.
Jährlich wurden damals ca. 3000 Islandpferde nach England transportiert, wo sie in Kohlebergwerken zu Grunde gingen.
Mit der Gründung der isländischen Republik Mitte des vergangenen Jahrhunderts kamen die Islandpferde wieder auf den Kontinent.
Eine der grössten Lieferungen ging 1946 nach Polen, wo 1’200 Pferd die dortige Kleinpferdezucht verbessern sollten.
Die Bedeutung der Islandpferde stieg wieder auf der Insel selbst aber auch auf dem europäischen Kontinent.
Wenig später machten die deutschen Filme „Immenhof“ die damals als Islandponys genannten Pferde auch in Deutschland und Österreich berühmt und begehrt.
Sie wurden zunehmend als Reittier geschätzt.
Heute findet sich nicht nur auf dem europäischen Kontinent sondern auch in Nordamerika u.a. eine grossse Schar an Freunden und Fans der Islandpferde.
Die kleinen Wikingerpferde finden heute wieder die Anerkennung, die dieses widerstandsfähige, liebenswerte Pferd verdient.
Pferde sind schon seit Jahrhunderten die Begleiter der Menschen gewesen. So nahmen auch die Wikinger ihre Pferde mit, als sie von Norwegen zu einer Insel aufbrachen, die sie besiedeln wollten. Hier beginnt die Geschichte der Islandpferde.
