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Was bringt den Darm auf Trab?

Leiden auch Sie unter Darmträgheit? Darmträgheit oft einfach als Verstopfung bezeichnet, ist eines der Themen, über das nicht gerne gesprochen wird, obwohl jeder fünfte Deutsche dieses unangenehme Problem kennt. An den vergangenen Feiertagen trat dieses bekannte Problem bei vielen durch ein reichhaltiges und oft zu fettes Essen wieder gehäuft auf.
Liegt Darmträgheit nur am Essen?

Wenn die Verdauung nicht richtig funktioniert, dann sollte zuerst an die Ernährung gedacht werden, denn sie spielt bei Verdauungsproblemen, ob Durchfall oder Verstopfung eine zentrale Rolle.

Unsere Ernährung ist heutzutage oftmals arm an Wasser und Ballaststoffen und enthält im Gegenzug zuviel Zucker und Fette. Durch zu viel Fleisch, Käse und Süssigkeiten wird unser Darm immer träger, weil Ballast- und Quellstoffe fehlen.

Wodurch kann Verstopfung noch verursacht werden?

Die Tätigkeit des Darms wird über Nervenimpulse gesteuert. Es wird vermutet, dass Kalium die Aktivität des Nervesystems mitreguliert.

Ein Mineralstoffmangel könnte auch für eine Darmträgheit mitverantwortlich sein, was jedoch wissenschaftlich noch nicht endgültig belegt ist.

Auch Wasser spielt bei der Verdauung eine wichtige Rolle. Erst wenn Ballaststoffe mit ausreichend Wasser angereichert sind, erreichen sie ihre optimale Wirkung und fördern die Verdauung.



Ebenso konnen Stress und andere psychische Faktoren eine Darmträgheit bewirken. Verstopfung gehört auch zu den Nebenwirkungen schwerer Krankheiten wie etwa einer Darmoperation.

Ebenso können Medikamente eine Darmträgheit auslösen.

Die gute Nachricht ist, dass Verstopfung, bzw. Darmträgheit zwar unangenehm ist, aber keine anderen Krankheiten auslöst.

Was kann ich tun, wenn ich unter Darmträgheit leide?

Grundsätzlich sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten. Besonders wer unter Darmträgheit leidet, sollte sich ballaststoffreich ernähren und die Flüssigkeitszufuhr dabei nicht vergessen.

Von Medizinern wird immer wieder beobachtet, dass Menschen, die viel Sport treiben oder sich viel bewegen, viel seltener unter einer Darmträgheit leiden.

Vermutlich wird durch die Bewegung die gesamte Muskulatur und das Hormonsystem stimuliert, was allgemein die Körperfunktionen anregt.

Wer häufig unter einer Darmträgheit leidet, sollte es mit einer Umstellung der Lebensgewohnheiten versuchen, mehr Bewegung aber auch Entspannung und auf ein gesunde Ernährung achten.

Gibt es Hausmittel gegen Darmträgheit?

Neben Ballaststoffen wie eingelegte Pflaumen, Spinat, Sauerkraut, Weizenkleie oder Leinsamen, wird beispielsweise ein Glas Apfelsaft, der Saft einer 1/2 Zitrone oder ein EL reines Olivenöl vor dem Frühstück empfohlen.

Massagen sollen ebenso anregend wirken wie auch ein Tee aus Pfefferminze und Wermut (1:1).