20.Juli 2009
Giigelade
Der Violinenbau
Aus der Familie der Gamben- und Violen entwickelte sich die Geige, die wir auch Violine nennen.
Seitdem hat sich dieses Musikinstrument, abgesehen von kleinen technischen Erneuerungen nicht wesentlich verändert.
Form und Bau der Violine sind durch die Jahrhunderte hindurch beinahe unverändert geblieben.
Wie sieht es in der Werkstatt eines Geigenbauers heute aus?
Ähnlich ist es in der Geigenbauerwerkstatt. Auch dort hat sich nicht viel verändert.
Die wichtigsten Werkzeuge sind die, die bereits vor Jahrhunderten zum Bau der alten Meister verwendet wurden.
Diese Werkzeuge, wie Hobelbank, kleine und grosse Hobel, Holzmeissel ähnlich der in der Bildhauerei verwendeten und verschiedene Sägen, werden noch heute verwendet.
Mit dabei sind auch heute noch Ziehklingen, Schnitzmesser und Schablonen sowie die Pinsel für die abschliessende Lackierung.
Das Material Holz
Das Grundmaterial im Violinenbau ist das Holz. Deshalb ist die sorgfältige Auswahl dessen so wichtig. Denn von der guten Wahl eines Holzes hängt die Klangqualität einer Violine ab.
Holz ist nicht gleich Holz.
Das Holz für den Violinenbau wird nicht allein aufgrund seiner Optik ausgewählt, auch wenn das äussere Erscheinungsbild wichtig ist.
Noch wichtiger sind die Beschaffenheit und das Wissen um die entsprechende Verarbeitung.
Dabei spielt z. B. auch das spezifische Gewicht eines Holzes eine wichtige Rolle.
Ist ein Holz zu schwer, so kann es trotz einer schönen Maserung nicht für den Geigenbau taugen.
Auch das Holz eines Baumstammes ist unterschiedlich. So ist das Holz, dass Richtung Süden steht, unterschiedlich, wie das Holz am Stamm, das Richtung Westen steht und mehr Wind und Wetter trotzen muss.
Auch, ob ein Holz vom oberen Teil des Stammes oder vom unteren stammt, spielt eine Rolle. Das untere Holz ist meist härter, als Holz nahe der Baumkrone.
Deshalb kann auch die Massenproduktion einer Fabrik, nie die Handarbeit einer Geigenbauerwerkstatt ersetzen.
Dort wird noch heute mit Rücksicht auf das Holz gearbeitet, wird jedes Holz entsprechend seiner Eigenart bearbeitet.
Auch im Zeitalter der modernen, computergesteuerten Maschinen kann diese Fähigkeit auch heute noch, nur von Hand erreicht werden.
Die Bäume der Violine
Wie in der Möbelindustrie gibt es auch im Geigenbau bevorzugte Hölzer.
Die gebräuchlichsten davon sind Tannenholz, das für die Decke verwendet wird.
Unter den Tannen wiederum bevorzugt man hierfür die Rottanne.
Das Tannenholz stammt aus den Alpenländern, aus einer Höhe von ca. 1000 Metern.
Für den Boden, die Zangen und die Schnecke wird das Ahornholz bevorzugt. Bevorzugt wird hier oftmals Ahornholz aus Bosnien.
Aus dem feinen Ebenholz, das aus Afrika stammt, entsteht das Griffbrett.
Das tiefschwarze, sehr harte Holz wird auch, wie Palisander oder Buchsbaum für Wirbel und Saitenhalter verwendet.
Die Violinen-Bauart
Die üblichste Bauart einer Violine ist die, mit einer so genannten Innenform.
Darauf werden die Zargen angepasst, die eine unterschiedliche Dicke von etwa 1 – 1,4 mm haben.
Sie werden am so genannten Biegeeisen gebogen und an Oberklötzen, Unterklötzen und Eckklötzen fest geleimt.
Anhand von Schablonen werden Boden und Decke ausgesägt.
Dabei können Schablonen von einer Stradivari oder Guarneri abgenommen werden, die dann noch mit einer kleinen, persönlichen Eigenart verändert werden.
Die ausgeschnittenen Teile werden dann abgewölbt.
Nur die Zargen werden gebogen oder gepresst. Die gesamte Violine wird aus einem massiven Stück Holz gebaut.
Nach der Aussenwölbung beginnt die innere Ausarbeitung von Decke und Boden sowie das Leimen des Zargenkranzes, das Ausschneiden der F-Löcher und das Einpassen des Bassbalken.
Hierbei muss sich der Geigenbauer nach der Beschaffenheit des Holzes richten und nach den klassischen Vorbildern.
Ist der Corpus fertig, geht es an die Herstellung der Schnecke und des Wirbelkastens.
Nun wird das Griffbrett auf den Hals angepasst um anschliessend den Hals dem Korpus einzupassen.
Bis zuletzt müssen alle Arbeiten sehr genau ausgeführt werden, damit die Violine gut spielbar ist und sich durch einen guten Klang auszeichnet.
Die letzte Arbeit ist die Lackierung der Violine.
Seitdem hat sich dieses Musikinstrument, abgesehen von kleinen technischen Erneuerungen nicht wesentlich verändert.
Form und Bau der Violine sind durch die Jahrhunderte hindurch beinahe unverändert geblieben.
Wie sieht es in der Werkstatt eines Geigenbauers heute aus?
Ähnlich ist es in der Geigenbauerwerkstatt. Auch dort hat sich nicht viel verändert.
Die wichtigsten Werkzeuge sind die, die bereits vor Jahrhunderten zum Bau der alten Meister verwendet wurden.
Diese Werkzeuge, wie Hobelbank, kleine und grosse Hobel, Holzmeissel ähnlich der in der Bildhauerei verwendeten und verschiedene Sägen, werden noch heute verwendet.
Mit dabei sind auch heute noch Ziehklingen, Schnitzmesser und Schablonen sowie die Pinsel für die abschliessende Lackierung.
Das Material Holz
Das Grundmaterial im Violinenbau ist das Holz. Deshalb ist die sorgfältige Auswahl dessen so wichtig. Denn von der guten Wahl eines Holzes hängt die Klangqualität einer Violine ab.
Holz ist nicht gleich Holz.
Das Holz für den Violinenbau wird nicht allein aufgrund seiner Optik ausgewählt, auch wenn das äussere Erscheinungsbild wichtig ist.
Noch wichtiger sind die Beschaffenheit und das Wissen um die entsprechende Verarbeitung.
Dabei spielt z. B. auch das spezifische Gewicht eines Holzes eine wichtige Rolle.
Ist ein Holz zu schwer, so kann es trotz einer schönen Maserung nicht für den Geigenbau taugen.
Auch das Holz eines Baumstammes ist unterschiedlich. So ist das Holz, dass Richtung Süden steht, unterschiedlich, wie das Holz am Stamm, das Richtung Westen steht und mehr Wind und Wetter trotzen muss.
Auch, ob ein Holz vom oberen Teil des Stammes oder vom unteren stammt, spielt eine Rolle. Das untere Holz ist meist härter, als Holz nahe der Baumkrone.
Deshalb kann auch die Massenproduktion einer Fabrik, nie die Handarbeit einer Geigenbauerwerkstatt ersetzen.
Dort wird noch heute mit Rücksicht auf das Holz gearbeitet, wird jedes Holz entsprechend seiner Eigenart bearbeitet.
Auch im Zeitalter der modernen, computergesteuerten Maschinen kann diese Fähigkeit auch heute noch, nur von Hand erreicht werden.
Die Bäume der Violine
Wie in der Möbelindustrie gibt es auch im Geigenbau bevorzugte Hölzer.
Die gebräuchlichsten davon sind Tannenholz, das für die Decke verwendet wird.
Unter den Tannen wiederum bevorzugt man hierfür die Rottanne.
Das Tannenholz stammt aus den Alpenländern, aus einer Höhe von ca. 1000 Metern.
Für den Boden, die Zangen und die Schnecke wird das Ahornholz bevorzugt. Bevorzugt wird hier oftmals Ahornholz aus Bosnien.
Aus dem feinen Ebenholz, das aus Afrika stammt, entsteht das Griffbrett.
Das tiefschwarze, sehr harte Holz wird auch, wie Palisander oder Buchsbaum für Wirbel und Saitenhalter verwendet.
Die Violinen-Bauart
Die üblichste Bauart einer Violine ist die, mit einer so genannten Innenform.
Darauf werden die Zargen angepasst, die eine unterschiedliche Dicke von etwa 1 – 1,4 mm haben.
Sie werden am so genannten Biegeeisen gebogen und an Oberklötzen, Unterklötzen und Eckklötzen fest geleimt.
Anhand von Schablonen werden Boden und Decke ausgesägt.
Dabei können Schablonen von einer Stradivari oder Guarneri abgenommen werden, die dann noch mit einer kleinen, persönlichen Eigenart verändert werden.
Die ausgeschnittenen Teile werden dann abgewölbt.
Nur die Zargen werden gebogen oder gepresst. Die gesamte Violine wird aus einem massiven Stück Holz gebaut.
Nach der Aussenwölbung beginnt die innere Ausarbeitung von Decke und Boden sowie das Leimen des Zargenkranzes, das Ausschneiden der F-Löcher und das Einpassen des Bassbalken.
Hierbei muss sich der Geigenbauer nach der Beschaffenheit des Holzes richten und nach den klassischen Vorbildern.
Ist der Corpus fertig, geht es an die Herstellung der Schnecke und des Wirbelkastens.
Nun wird das Griffbrett auf den Hals angepasst um anschliessend den Hals dem Korpus einzupassen.
Bis zuletzt müssen alle Arbeiten sehr genau ausgeführt werden, damit die Violine gut spielbar ist und sich durch einen guten Klang auszeichnet.
Die letzte Arbeit ist die Lackierung der Violine.
