30.September 2009
Goethe
Sturm und Drang
Obgleich Goethe Jura studierte, war er immer zur Dichtung hingezogen. Schon als Kind und Jugendlicher verfasste er literarische Werke und vernachlässigte sein juristisches Studium.
Eine eröffnete Anwaltskanzlei des jungen Juristen litt unter seiner Liebe zur Dichtung. Stattdessen widmete er sich der Literatur.
Es entstand die „Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand, dass nach einer Überarbeitung zwei Jahre später als das bekannte Drame „Götz von Berlichingen“ im Selbstverlag gedruckt wurde.
Das Werk brach mit allen damals üblichen Regeln der Dramatik. Doch das Werk wurde begeistert aufgenommen. Es gilt als das Gründungsdokument einer Zeit, die als „Sturm und Drang“ bezeichnet wird.
In dieser Zeit drängt ihn sein Vater wieder in die Juristik. Er nimmt eine Stelle als Praktikant beim Reichskammergericht in Wetzlar an.
Auch der junge Goethe leidet unter den Pflichten seiner Zeit und fühlt den Drang daraus zu entkommen.
Dies dürfte der Grund sein, warum seine Werke bereits zu seiner Zeit so beliebt und viel gelesen waren. In seinem Werken wurde geschrieben, über was nicht gesprochen werden durfte.
Das eindringlichste und vielleicht auch bedeutendste Beispiel sind „Die Leiden des jungen Werther“.
In diesem Werk schrieb er sehr emotional, konnte seine Gefühle und Erlebnisse verarbeiten, sowie die Enge und Einschränkungen kritisieren, die das bürgerliche Leben damals mit sich brachten.
Während seines Praktikums in Wetzlar wird Johann Wolfgang von Goethe von seinem Kollegen Johann Christian Kestner als Genie mit einer besonderen Einbildungskraft beschrieben.
Nicht als weltfremdes, sondern eher als emotionaler Mensch, mit einer eigenen Denkweise, der oftmals unter den Zwängen seiner Zeit litt.
Goethe lässt sich als sanfter Rebell seiner Zeit einstufen, ein Mensch mit Charakter, der von seinen Gefühlen regiert wurde. Oft waren seine Gefühle nicht mit Lebensstil oder mit seinen Lebensplänen vereinbar.
Die Sturm und Drangphase endete im Jahr 1775 als er nach Weimar ging.
Zuvor waren die letzten Jahre, zwischen seiner Rückkehr aus Wetzlar nach Frankfurt und der Abreise nach Weimar seine produktivsten Jahre, in denen grosse Hymnen, Dramen, „Ein Schauspiel für Liebende“ entstand und der Stoff zum Faust das erste Mal aufgenommen wurde.
Eine eröffnete Anwaltskanzlei des jungen Juristen litt unter seiner Liebe zur Dichtung. Stattdessen widmete er sich der Literatur.
Es entstand die „Geschichte Gottfriedens von Berlichingen mit der eisernen Hand, dass nach einer Überarbeitung zwei Jahre später als das bekannte Drame „Götz von Berlichingen“ im Selbstverlag gedruckt wurde.
Das Werk brach mit allen damals üblichen Regeln der Dramatik. Doch das Werk wurde begeistert aufgenommen. Es gilt als das Gründungsdokument einer Zeit, die als „Sturm und Drang“ bezeichnet wird.
In dieser Zeit drängt ihn sein Vater wieder in die Juristik. Er nimmt eine Stelle als Praktikant beim Reichskammergericht in Wetzlar an.
Auch der junge Goethe leidet unter den Pflichten seiner Zeit und fühlt den Drang daraus zu entkommen.
Dies dürfte der Grund sein, warum seine Werke bereits zu seiner Zeit so beliebt und viel gelesen waren. In seinem Werken wurde geschrieben, über was nicht gesprochen werden durfte.
Das eindringlichste und vielleicht auch bedeutendste Beispiel sind „Die Leiden des jungen Werther“.
In diesem Werk schrieb er sehr emotional, konnte seine Gefühle und Erlebnisse verarbeiten, sowie die Enge und Einschränkungen kritisieren, die das bürgerliche Leben damals mit sich brachten.
Während seines Praktikums in Wetzlar wird Johann Wolfgang von Goethe von seinem Kollegen Johann Christian Kestner als Genie mit einer besonderen Einbildungskraft beschrieben.
Nicht als weltfremdes, sondern eher als emotionaler Mensch, mit einer eigenen Denkweise, der oftmals unter den Zwängen seiner Zeit litt.
Goethe lässt sich als sanfter Rebell seiner Zeit einstufen, ein Mensch mit Charakter, der von seinen Gefühlen regiert wurde. Oft waren seine Gefühle nicht mit Lebensstil oder mit seinen Lebensplänen vereinbar.
Die Sturm und Drangphase endete im Jahr 1775 als er nach Weimar ging.
Zuvor waren die letzten Jahre, zwischen seiner Rückkehr aus Wetzlar nach Frankfurt und der Abreise nach Weimar seine produktivsten Jahre, in denen grosse Hymnen, Dramen, „Ein Schauspiel für Liebende“ entstand und der Stoff zum Faust das erste Mal aufgenommen wurde.
