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Kult auf zwei Rädern – Harley-Davidson

Ist eine Harley-Davidson mehr Kult als Motorrad? Noch heute vermitteln die kultigen Motorräder das Gefühl von Easy Rider mit dem Wind in den Haaren. Sind Sie schon eine Harley-Davidson gefahren?

Anfang der 80er Jahre war das auch die Werbestrategie des Unternehmens „Wir verkaufen einen Lebensstil, das Motorrad gibt es gratis dazu“.

Noch heute ist eine Harley-Davidson zu fahren, mehr als nur ein Motorrad zu lenken. Es ist eine Kultmarke.

Kennen Sie die Geschichte der Harley-Davidson?

Heute basiert das amerikanische Unternehmen hauptsächlich auf zwei Geschäftsfeldern, dem Motorrad- und Zubehörsektor und dem weniger bekannten Bereich der Finanzdienstleistungen.

Gegründet wurde das börsennotierte Unternehmen in Milwaukee, Wisconsin im Jahre 1907 von William S. „Bill“ Harley und Arthur Davidson  sowie William A. Davidson und Walter Davidson als Harley-Davidson Motor Co.

Bereits zuvor bastelten Harley und die Brüder Davidson seit 1903 in einem kleinen Schuppen an ihren ersten Motorrädern herum.

Die Harley-Davidson gehört zu den fünf ältesten Motorradmarken der Welt, die noch heute Motorräder herstellt.

Das erste Modell war ein Einzylindermotor.

1909 kam das erste Modell von Harley-Davidson, das 5D mit einem Zweizylinder-Motor auf den Markt.

Seit dieser Zeit gilt der Zweizylinder-V-Motor mit 45 Grad Zylinderwinkel und Gabelpleuel als klassischer Harley-Davidson-Antrieb, obwohl im Lauf der Jahre auch andere Bauformen produziert wurden und werden.

Die Entwicklung der Harley-Davidson schritt weiter voran und es kamen die bekannten und heute beliebten Oldtimer-Modelle mit dem Knucklehead-Motor gefolgt vom Panhead-Motor und Sportster-Motor auf den Markt.

1960 begann das Unternehmen in eine Krise zu schlittern. Die Modelle waren nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik und die Verkaufszahlen sanken.

Die Firma wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

In den 70er Jahren wurde die Chopper-Bauform zu einer gewinnbringenden Modeerscheinung.

Die zunehmende japanischer Konkurrenz im Motorradbau nahm auch die Chopper-Bauform in ihr Programm auf.

Doch schon damals entwickelte sich die Harley-Davidson zum Kult-Motorrad.

Anfang der 80er Jahr wurde das einst blühende Unternehmen von einer 13köpfigen Gruppe ehemaliger Manager und Mitarbeiter mit Hilfe eines Kredits übernommen.

Das neue Management wollte den boomenden Motorradmarkt nutzen um dem kränkelnden Harley-Davidson-Unternehmen wieder auf die Sprünge zu helfen. Die Sanierung war ein langwieriger Prozess.

Es galt nicht in Konkurrenz mit den Japanern zu treten sondern die Marke als Klassiker zu verkaufen.

Im Jahre 2003 wurde der 100-jährige Geburtstag mit diversen Veranstaltungen der Harley-Davidson-Fans gefeiert.

Jährlich finden weltweit die berühmten Harley-Davidson-Treffen statt, indem nur Einlass erhält, der eine Harley-Davidson oder ein gleichwertiges Motorrad fährt.