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Kinder – das neue Lifestyle-Accessoir

Kinderkollektionen gehören in Designerkreisen fast schon zum guten Ton. Sind Eltern spendabel wie nie, wenn es um ihre Kinder geht?
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Investieren in die Kinder kann auch falsch verstanden werden.

Heute sehen viele Eltern ihre Kinder als Lifestyle-Objekte mit oftmals skurrilen Blüten.

Neben dem Mobiltelefon, Auto und Jeans mit dem man seinen eigenen Stil zum Ausdruck bringen will, muss auch das Outfit des Nachwuchses, von der Strampelhose, über Babyphone bis zum Kinder-Buggy mit harmonieren.

Und das lassen sich Eltern etwas kosten. Im vergangen Jahr wurden rund 2,68 Milliarden Euro in Baby- und Kinderkleidung investiert.

Designer und Edelmarken kreieren immer mehr Kollektionen für den Nachwuchs.

Bekannte Modemarken verkleinern die Erwachsenen-Modelle lediglich auf Kindergrösse.

Oft kann mit wenig Arbeitsaufwand eine grosse Margen erzielt werden. Und – die Kunden von Morgen sind schon gewonnen.

Gleiches gilt beim Spielzeug. Für Luxuskinder gibt es scheinbar keine Finanzkrise.

278 Millionen Euro rollten im vergangenen Jahr für Spielzeug über den Ladentisch.

Lust auf Luxuskind?

Wann ist das Kind in die Schusslinie der Lifestyle-Objekte geraten.

Als Theorie gilt der öffentlich demonstrierte Babyboom unter Prominenten, der gut verdienende Eltern spendabel macht.

 Eine weitere Erklärung ist das schlechte Gewissen vor allen von Müttern, die zwischen Familie und Karriere zerrissen sind.

Dem Kind soll es an nichts fehlen und dass soll auch aussen hin demonstriert werden.

Ein merkwürdiges Phänomen wurde in England bereits registriert. Lt. der Studie einer Beratungsstelle sind Müttertreffen Hauptursache weiblichen Stress'.

Jede fünfte Mutter kleidet ihr Kind dafür in Designer-Klamotten und ca. zehn Prozent verteilen teures Kinderspielzeug in der Wohnung!