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Was ist die Bildungskette?

Welche Chancen haben Hauptschüler bei der Berufswahl? Wozu dient die Bildungskette? Droht ein Fachkräftemangel?
Hauptschüler und besonders die Risikoschüler darunter, haben schlechte Chancen auf dem Arbeitsplatz heisst es immer wieder.

Das dies demotiviert, ist verständlich.

Doch die Folge, dass die Zahl der Schulabbrecher hoch ist und eher steigt, verschlimmert eher das Problem und schafft ein Neues.

Werden immer weniger Ausbildungsplätze belegt und werden immer weniger Berufsausbildungen abgeschlossen, kann es zu einem Fachkräftemangel kommen.

Als Bestandteil des Berufsbildungsberichtes wurde das Konzept der „Bildungsketten“ entwickelt.

Es hat zum Ziel die Zahl der Schulabbrecher zu senken.

Pro Jahr verlassen bis zu 80.000 Jugendliche ohne Abschluss die Schule.

Auch jede fünfte Berufsausbildung wird vorzeitig abgebrochen, bzw. der Berufsausbildungvertrag aufgelöst.

Bereits 15 Prozent der jungen Erwachsenen in Deutschland haben keinen Berufsabschluss und damit schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Was beinhaltet das Konzept der Bildungsketten?

Das Konzept Bildungsketten beinhaltet so genannte Bildungslotsen.

Damit soll der Übergang von der Schule in die Berufsausbildung erleichtert werden.

Zuerst einmal werden die Schüler schon vor den Abschlussklassen auf ihre Interessen und Fähigkeiten hin analysiert.

Es geht besonders darum berufliche Neigungen zu erkunden.

Ein zweiter Schritt ist die Förderung wie auch der Kontakt zu Ausbildungsplätzen und zur Arbeitswelt.

Hier leisten die Bildungslotsen, bei denen es sich um Praktiker mit Berufsbildungserfahrung handelt, wertvolle Dienste.

Durch frühe Einblicke in die Berufspraxis wird Kontakt, vielleicht auch zum späteren Berufsausbildungsplatz geschaffen.

Praktikas ermöglichen Berufe zum Anfassen und geben eine konkretere Vorstellung vom Beruf.

Persönliche Kontakte zwischen Betrieben und Schülern sind hilfreich und erleichtern den Übergang von der Schule zur Berufsausbildung.